
lehranstalt für Eisen- und Stahlbearbeitung und für Elektrotechnik; von 1889
Biß 1921 diente es als Kaserne des einstigen k. u. k. Feldjägerbataillons.
TLenn wir von Zwischenbrückcn die Ennsbrücke betreten, so fesselt uns fluß
aufwärts ein anmutiges Bild der in der Ferne aufstrebenden Berge, während
ennsabwärts der durch feine verschiedene Färbung weithin erkennbare Zusammen
fluß der Enns und Steyr unsere Aufmerksamkeit erregt. Weiterschreitend gelangen
wir in den Stadtteil Ennsdors. Das zweite Haus rechts (Plan 24) der Bahn
hofstraße ((TEr. 4) zeigt eingemauerte Kanonenkugeln vom Jahre 1805; links
gelangen wir in die Haraßmüller-Straßc (
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Tr. 4 schöner Barockbau), die einige
Aufn. Postkarten-Jnd.-A. G., Wien.
8. Alter Patrizierhof in der Kirchcngasse Nr. 16.
recht hübsche Aussteckschilder aufweist und wo sich das Geburtshaus ((JEr. 32)
des Schubertsängers Joh. Mich. Vogl befindet. In der Straße weiter
schreitend, sehen wir unmittelbar vor der Stadlgrenze das aus dem 13. Jahr
hundert stammende Schlößchen Engelshof, dessen schmiedeeisernes Eingangsgitter
dem heimischen Handwerk zu verdanken ist.
Vom Engelshof gehen wir zurück und durch die Johannesgasse ((TEc. 7
Geburtshaus des Steyrer Geschichtsschreibers Franz
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£. P r i H, 1791 bis 1872)
(Plan 25), durch das Johanncstor und durch die Damberggasfe zu der seit 1914
erbauten großartigen Fabrikanlage der Steyr-Automobil- und Fahrrad-Werke.
In 80 Gebäuden sind gegen 20.000 der modernsten technischen Maschinen
untergebracht; cs werden über 5000 Arbeiter beschäftigt. Wie in den ameri
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