Ratsprotokoll vom 24. Juli 1917

Sektion II. Rengg, Praktikanten Hiessmayr, der städt. Mautheinehmer und der weiblichen Hilfskräfte, vorerst den Bericht des Amtes über die mit Verordnung vom 15. Juli 1917 normierte neuerliche Theuerungszulage abzuwarten. Steht der Gemeinderat auch grundsätzlich auf dem Standpunkte, dass ausserordentliche Zuwendungen an die städt. Angestellten fallweise vorgenommen werden können so schafft doch die neuerlich normierte Teuerungszula¬ ge eine derartige Belastung und regelt die Verhältnisse der Angestellten in einer Weise, dass zunächst das Er¬ gebnis dieser Theuerungszulage abgewartet werden soll. Zl.141./Präs. Der Antrag wird angenommen. Herr Vizebürgermeister Gründler übernimmt den Vorsitz. Punkt 10. Theater Angelegenheit: Herr Sektionsobmann Referent G.R. Kirchberger bringt das Schreiben des Herrn Dr. Hermann Spängler zur Verlesung, worin derselbe in Vertretung seiner Klientin Frl. Bea Grüneke Beschwerde führt, dass Direktor Infelder den seinerzeit vom Gemeinderate gefassten Beschluss in den Soubretten Rollen eine bessere, vielleicht mehrere Auswahl treffen solle, dahin ausgelegt habe, dass dies auf seine Klientin gemünzt sei, während die Meinung des der Gemeinderatsbeschlusses, welcher auch von allgemeinen Öffentlichkeit geteilt werde, dahin ging, dass auch anderen Kräften als einzig und allein Frau Direktor Infelder solche Rollen zugeteilt werden und Frl. Bea Grünecke durch die Verkehrung der Tatsachen seitens des Herrn Direktor Infelder in ihren Engagementsverhältnissen ge-

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