Ratsprotokoll vom 24. Juli 1917

Vertraulicher Teil zum RATSPROTOKOLLE vom 24. Juli 1917. Herr Bürgermeister teilt mit, dass aus Zweckmässigkeitsgründen zunächst über die Personal-Angelegenheiten entschieden werden möge. Wird vom Gemeinderate zugestimmt. Punkt 3. Referent Herr Sekt. Obmann G.R. Dr. Harant berichtet, dass eine ganze Reihe von Gesuchen um Vorrückungen und ausserordentlichen Zuwendungen aus Anlasse der Verhältnisse, welche der Krieg mit sich bringt, und zwar von definitiv angestellten Beamten, als auch von solchen, welche derzeit noch nicht definitiv angestellt und von den weiblichen Hilfskräften, eingelangt seien. Gleichzeitig hat aber das Amt die Verordnung über die den Staatsangestellten mit 15.Juli l.J. neuerlich bewilligten ausserordentlichen Theuerungszulagen vorgelegt. Diese neue Verordnung findet im Sinne des § 49 der ha. Dienstespragmatik auch Anwendung für die Beamten und sonstigen Angestellten, und hat die Sektion beantragt sich ein Verzeichnis über die Gestaltung dieser Zulagen bei den einzelnen Beamten vorlegen zu lassen, um zu sehen, welche Veränderungen sich in den einzelnen Fällen ergeben werden. Die Sektion beantragt die Gesuche um Vorrückungen bis zur Regelung und Feststellung der neuen Theuerungszulagen einstweilen zurückzulegen und lautet der Sektionsantrag: Der löbliche Gemeinderat beschliesse, es sei hinsichtlich des vorliegenden Ansuchens um vorzeitige Beförderung bezw. um ausserordentliche Zuwendungen der Kassabeamten, des Oberoffizials Kern, Offizial Gmeinleitner, Assistenten Frank, Beamten Menschik, Kanzleigehilfen

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