Steyrer Werksarbeiter, 14. Jg., Juni 1960

/~US 1J EM B.ETFnEBSF~AT Seit der Herausgape unserer und das ist das Empörende- die letzten Nummer' haben zwei Sitzung.en-Kollegenschaft, •die den gleichen des Betriebsrates stattg0funden! ····preis zu zahlen hat, als Käufer Eingehend beschäftigte sich zweiter Ordnung betrachtet werden! . der Betriebsrat mit der bekannten Einmütig lehnte daher der Be~ Direktionsverfügung ·über die Neu- triebsrat dieses Abkommen .ab und regelung beim Ankauf vo.n Ersatz- versucht seit diesem Zeitpunkt· t eilen! . durch Verhandlungen die ursprüng- . · In einer ausfU~rlichen Dis- liehe ~rt wieder herzustellen! kussion wurde allgemein der Stand- Wer.den oder sollen die Arbeiter punkt vertreten,daß mit dieser Ver- denn immer als Menschen zweiter fügung nicht nur der Kauf_von Er- Güte betrachtet werden? satzteilen erschwert wird, sondern- · ov 1~ GlGEN DIE 1-\PSEITlf~SCHA·FT . . Ein weiterer Gegenstand ei n- halten zu müssen! ...• gehender Beratung war ein Artikel Es ist uns egal, wie die SPÖ. in einer ÖVP-Zeitung! und ÖVP. ihre Sache im Betrieb aus- "Der Steirische Bauernbündler ·11 macht ( in Gra:~z sind sie sich ja vom 17. 4. 60 startete einen Artikel, auch einig geworden, als es galt, in der die Arbeiterschaft der Steyr gegen uns aufzutreten !) •.. Es geht Werke im Z'usa:mrnsnhang mit der,_letz-:- j edoch nicht an, daß Fragen so entten Betrie,sratswahl einer feind- sohi eden werden sollen, daß die liehen Haltung gegenüber der Bauern Arbeiterschaft darunter zu leiden schaft beschuldigt wird! ' hat !.·.... · In der genannten Zeitwig. wird Wir verurteilen daher die i m Verlauf des Artikels die Auf-. , Schr eibweise der genannten ÖVJ?.'- _forderung an die Genossenschaft der Zeitung und wir verurteilen, die Bauern gerichtet 9 keine Steyrer - · Aufforderung an die Bauern9 keine Traktoren mehr zu kaufen 9 um damit Steyrer Traktoren mehr zu kau,fen ! die Solidarität der christlichen Gerade Letzte.res würde bedeuten, Fraktion in unser.em Nerk zu bekun- daß. die Kollegern chaft die Leidden ! •.. . . ·· tragenden wä-ren, denn ihre Ar- ) U N S E lllFraktion· vert rat dazu beit~plätze hängen schließl ich folgende Auffassung! Nir· erinnern ,,..yom ,verk7uf von Tr_akt_oren und uns noch an die Zeit,wo es unseren LKW 8 . ab.~-····· .. Spre·chern bei Versammlungen nicht . . Aus diesen G r u n d ~ n . besser gegangen ist als der ÖVP.! stimmte auch unsere Frat~ion einem Wir haben nach den Jahren p r? t„e s t s c h !' e. l b -e n. ) 1950 zu spüren_bekommen9was Terror an die OVP. , dem Bauern?~d und , bedeutet-; doch sind wir nach wie vordem AAB. zu m:1d unterze1?nne1e ~s. der Meinung,daß Differenzen_ die · Das ?ch~eibe~ wurde im B~~riebssich aus verschiedenen Auffassungen r~t gegen di~ stim~en der c~ristergeben _ ausgetragen· wer ·den soll en, liehen fraktion b~schlo~sen .... ~ ohne von irgendwo Schützenhilfe er- . _Da!!nt h~ben s i e bewiesen?daß . . ihnen ihr Einfluß mehr wert ist,als die Arbeitsplätze der Kollegen! VV I F ' • i I!# • • In der letzten Sitzung des B~-all·en Dingen im Zuge· der ·demnächst _triebsrates wurde abermals.die Auf- stattfindenden Aufsichtsratssitzung fassung vertreten9 daß die ~ragen die Forderung nach Gewährung einer der Erhöhung der Minutenfaktoren, Gewinnprämie ( unsere Fraktion hat Regelung der Regielöhne und vor diese Forderung bei der Erstellung ./ .

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