Veröffentlichungen des Kulturamtes, Heft 35, April 1980

zwischen Barbara Rumpl und Valentin Pandorfer, das zweite den Kindern seiner Schwester und das dritte dem Bruderhaus. Hinsichtlich des Bruder– hauses war er neben den Stiftern zu dessen größtem Förderer geworden. Durch ihn gelangte das Bruderhaus in den Besitz des Freihauses am Berg (Berggasse Nr. 10) und mehrerer Weingärten in Nußdorf. Güter, Bargeld und leibeigene Bauern des Scheckenamtes kamen an die Stadt Steyr (18). Zu den „patrones" der Bruderhauskapelle Prandstetter, Kölnbeck und Kriech– baum stieß um ca. 1522 Hans Fuchsberger hinzu. Die genannten Familien scheinen dem Bruderhaus sehr viel übergeben zu haben, denn noch im Jahre 1680 weist das Urbar vierundsiebzig behauste Güter außerhalb der Stadt und in der Stadt dreiundsechzig dienstbare Objekte auf (19). 1. Krenn H. 106. - Preuenhueber, S. 9'7. - Krobath VKST. 16/ 1956, S. 31. 2. Preuenhueber, S. 97 und 263. - StB. 1543. - E. Krobath VKST 16/ 1956, S. 21. - Krenn, H. H. 69. 3. Wolfgang Rumpl, Stadtrichter 1516 bis 1517, 1520 und Bürgermeister von 1529 bis 1530. - Krenn , H. 68. - Preuenhueber, S. 259. - E. Krobath, VKST. 16/ 1956, S. 24 ff. - Auf einem spätgotischen Relief an der südlichen Außenwand der Pfarrkirche, den HI. Leopold darstellend , ist das Wappen der Familie erhalten geblieben - ein Einhorn . 4. Preuenhueber, S. 112. 5. Preuenhuebe~ S. 97. 6. Pantz, Grabdenkmäler 1, S. 5. - StB. 1567, BI. 11 v. - StB. 1573, BI. 11 v. - StB. 1583, BI. 11. - StB. 1598, BI. 13 v. - RP. 1620/ 16$/ 2. November. - Michael Händl, gestorben am 11 . Oktober 1620, 51 Jahre alt. - Krenn, H. 61. - StB. 1620, S. 23. - StB. 1635, S. 18. - StB. 1649, S. 8. - GB. 1773, BI. 47. - Preuen– hueber, S. 333. 7. Krenn, H. 70. 8. Preuenhueber, S. 25. - Otto Scheck war der Sohn des Marquart Scheck, 1333 Burggraf. Er starb 1346 und wurde in Garsten begraben. - Das Spital wurde um 1407 aus der Jurisdiktion der Herrschaft gelöst. - Bodingbauer, F., Das Bürgerspital in Steyr, phil. Diss. Wien 1966, S. 14. 9. Bodingbauer, S. 99. - Fasz. Bürgerspital 1313 bis 1540, K. III 1120, Nr. 1 bis 93 „Neues Urbar 1541 " . - Alles Urbar 1496 bis 1504, 1509, K. III, L. 21. 10. Rolleder, S. 184 und 186. - Manfred Brandl , Die gotische Bürgerspitalskirche in Steyr, VKST. 25/ 1964, S. 64 ff. 11. Josef Ofner spricht in Zusammenhang mit Grünbeck immer nur von der Hof– mühle. - Ofner Josef, Dr. Josef Grünbeck, Historiograph des Kaisers und Astrolog der Stadt Steyr, Amtsblatt, Jahrgang 13/ 1970, Nr. 7. - Grünbeck wurde um 1443 in Burghausen geboren, studierte in Ingolstadt. Wirkte dort ab 1495 als Lateinprofessor und ab 1496 in Augsburg , wurde 1498 am Reichstag zu Frei– burg im Breisgau zum „p-oeta laureatus " gekrönt, Aufenthalt in Regensburg , Nürnburg , Einsiedeln und Landshut. Abfassung von historischen, medizinischen, humanistischen und astrologischen Werken. - Gesta Maximiliani Romanorum Regis, Historia Friederici et Maximiliani. - Das Todesdatum und der Todes– ort sind nicht überliefert. Er gilt als Wegbereiter der Reformation. - A. Czerny, Der Humanist und Historiograph Kaiser Maximilians, 1888. - K. Eder, Deutsche Geisteswende zwisch en Mittelalter und Neuzeit, 1937. - Benesch-Auer, Die Hi– storia Friederici et Maximiliani , 195'7. - H. Wiesflecker, Josef Grünbeck 1965. - F. Wilflingseder, Josef Grünbeck und Marx Reich! 1966. 12. Preuenhueber, S. 97. - VKST. 16/ 1956, S. 21 , Anm. 7. 13. Michaelerplatz 14 und 15. Diese Hofmühle stand ursprünglich unter der Juris– diktion der Herrschaft Steyr und wurde 1323 von Otto Scheck dem Bürgerspital geschenkt. - Preuenhueber, S. 97 und 263. - StB. 1543. 14. Testament vom 14. November 1521, StA. , K. XI , L. 14. 15. Krobath , VKST. 16/1956, S. 22. 33

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2