Geschichte des katholischen Frauen-Vereins in Steyr

38 schwierige Werk der Erziehung ver¬ hrloster Mädchen icht ohne befriedigende Erfolge geblieben. Von 82 Schutzkindern der Anstalt sind: In Dienst getreten 26 Mehr oder minder gebessert in ihre Familien zurückgekehrt 21 Als gänzlich unverbesserlich entlassen oder selbst entlaufen 10 In der Anstalt gestorben Gegenwärtig noch in der Anstalt 21 82 Gebe Gott auf die Fürbitte der mackellosen Gottesmutter, unter deren Schutz sich die Anstalt gestellt und der heil. Elisabeth, der zweiten Schutzpatronin der Anstalt, und des heil. Vinzenz von Paul, daß keines von den Schutzkindern verloren gehe, sondern daß der gute Same der christlichen Erziehung in Allen und in Jedem reichliche Früchte trage. Die Rettung möglichst vieler Schutzkinder vor zeitlichem und ewigen Verderben möge jedoch für die Mitglieder des Frauen¬ vereines, für die P. T. Wohlthäter der Anstalt und für die mit großer Selbstentäußerung wirkenden Erzieherinnen aus der Ver¬ sammlung der ehrw. Schwestern vom heil. Kreuze der schönste irdische Lohn sein. Dazu komme im reichlichsten Maße der himmlische Lohn, den mit unfehlbarer Gewißheit derjenige geben wird, der mit gött¬ licher Machtvollkommenheit gesprochen hat: „Wer ein solches Kind in meinem Namen auf¬ nimmt, der nimmt mich auf." Nach Matth. 18. 5. Wolle Gott der Anstalt noch viele Jahre eines glücklichen Ge¬ deihens schenken, damit sie sei ein Haus des Segens für diejenigen, die in diesem Hause wohnen und für diejenigen, die an diesem Hause Gutes üben, wie der hochw. Herr Dechant Georg Armin¬ ger in seiner nun folgenden Anrede bei Gelegenheit der Einweihungs¬ feier so überaus schön dargelegt hat.

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