Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1927

88 und Freude konnte hier nimmermehr In Magdeburg war er gewesen, in Rom, in Paris und noch in manchem ausgehen! Und weil es dem Michl nicht erst Ort, der so dazwischen liegt. Gesehen die Augen der Mädchen sagen mußten, und gelernt hatte er gar viel und der welch hübscher Gesell er mit seinen acht¬ alte Gasser wußte solches zu schätzen. undzwanzig Jahren war, konnts nicht Daneben war Dingstadt hübsch, die Mäd¬ Franz Sichlrader der neugewählte Bürgermeister von Steyr. chen darin noch hübscher. Warum sollte wundernehmen, daß ihm gerade die hüb¬ Michl nicht einige Zeit bleiben! Gassers cheste Dingstädterin in die Arme lief und Werkstatt war ja durchaus nicht so klein, so die Sattlerstochter Barbara Kneifel die Kirchen auf hundert Meilen im Um¬ ein Liebchen wurde. kreis kamen um die Glocken zu ihr. Hei, Schräger stellten sich die Sonnen¬ was gabs da Schönes zu tun! Arbeit trahlen jetzt gegen das Blätterdach über

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