Ratsprotokoll vom 26. Juni 1890

gerichteten Bestrebungen hätte die Waffenfabrik jedoch schon seit Langem ihre Aufmerksamkeit auch dem geistigen Wohle ihrer Arbeiter zuwenden sollen und dies um so eher, als die geistigen mit den leiblichen Bedürfnissen Hand in Hand gehen. - Zu den letzteren gehört unstreitig das Vorhandensein luftiger, lichter den hygienischen und pädagogischen Anforderungen entsprechendem Locale in welchen die Kinder der Waffenfabriks-Arbeiterschaft ihre geistige Nahrung finden und in welchen sie einen grossen Theil des Tages verbringen müssen. Die bestehenden Schulen genügen heute nicht mehr, sie sind überfüllt durch die grosse Menge der Kinderder Waffenfabriksarbeiter, es muß aber auf diese sowie auf jene Kinder Rücksicht genommen werden, die der heimischen

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