Ratsprotokoll vom 31. Jänner 1879

erfolgen könnte. Diejenigen Geschäftsleute welche den Ölberg besuchen, müßten ohnehin sehr viel durchmachen, und sei er daher nicht dafür, daß man selben noch weiters Schwierigkeiten in den Weg legen solle. G.R. Mayr ist nicht dafür, daß man hinsichtlich der Ölberge von der bisherigen Gepflogenheit, eine Lizitation zu veranstalten, abgehe; hingegen sei er gegen die Anname eines General-Pächters, welcher nur die Miete für die Unternemer verteure. G.R. Peyrl betont gleichfalls, daß das Allgemeine durch einen General-Pächter Nichts gewinnen würde, sondern nur der Einzelne, dem vielleicht ein paar hundert Gulden Gewinn in die Tasche fielen, und von dem dann die Subunternemen gänzlich abhängen würden, dieses solle das Prinzip einer Gemeinde nicht sein. Auch G.R. Pointer erklärt, für einen Generalpächter nicht stimmen zu können, weil dieses zu Nichts füren würde. Er wäre für die Vorrufung der einzelnen Fleischhauer, welche zu befragen wären, ob sie die Gewölbe um den bisherigen Zins

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