Ratsprotokoll vom 20. Dezember 1878

durch würde die Möglichkeit gebeten, vorkommendenfalls bei Exzessen, Raufereien und dergleichen die polizeiliche Hilfe schneller bei der Hand zu haben; andererseits würde hiedurch dem, insbesonders in den Vorstädten noch im mer schwunghaft betriebenen Strassenbettel mehr Einhalt gethan; er wäre daher dafür, in der dortigen Gegend ein Lokale zu diesem Zwecke zu mieten, und in demselben einer Bezirksposten unterzubringen, und stelle mithin den bestimmten Antrag, im Falle der Vermehrung der Sicherheitswache eine Filiale derselben in der genannten Vorstadt zu errichten. Die G.R. Breslmayr und Ploberger unterstützen die sen Zusatzantrag des G.R. Anton von Jaeger lebhaft. G.R. Peyrl möchte darauf aufmerksam machen, daß die früher von der Wache benützten Schußwaffen, welche noch vorhanden seien, in ihrem gegenwärtigen Zustande unbrauchbar seien. Unter Hinweis auf die jüngsten Vorgänge in der Frohnveste glaube er, daß es immer recht gut wäre, wenn die Wache für solche außerordentliche Fälle mit Schußwaffen bewaffnet wäre. Er stelle daher den Antrag es seien die vorhandenen Gewehre einer Untersuchung zu unterziehen, in Stand zu setzen und dann als Reserve-Gewehre

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