Ratsprotokoll vom 13. Dezember 1878

wenn selber nötig sei, bereit erklärt habe, würde daher ein zweiter Schuldiener benö- tigt, so würde dieses der Gemeinde größere Ausla- gen machen, als die beantragte Aufbesse- rung per jährlich 50 fl. G.R. Ploberger macht geltend, daß die Gemeinde um 700 fl, was sie jetzt dem einen Schuldiener schon zale, ohnehin zwei Schuldiener anstel- len könnte. Ein Kanzleidiener bei Gericht habe 300 fl jährlich, es sei dem Gesuchsteller schon voriges Jahr gelegentlich seiner Einga- be um Aufbesserung seiner Entlohnung bedeutet worden, er solle seine Stelle kün- den, wenn ihm die Entlohnung zugering sei, die Gemeinde bekomme statt seiner 100 andere. G.R. Holub stellt die Frage, wie viele Lehr- zimmer unter seiner Obsorge seien, was der Vorsitzende dahin beantwortet, daß nebst den 7 Schulklassen das Direktionszim- mer, der Turnsaal, ein Zeichensaal, ein Physikalisches Cabinet, daher etwa 10-12 Lo- kale vorhanden seien und man wol nicht annehmen könne, daß der Schuldiener sei- ne jetzigen Bezüge für sich allein verwen- den könne, sondern daß er hievon man- ches wegzalen müße, weil er es allein nicht besorgen könne. Die Aufbesserung werde daher nur beantragt, damit derselbe

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