Ratsprotokoll vom 13. September 1878

andern nachsehe. G.R. Ploberger wünscht, daß über den Gegen- stand zur Tagesordnung übergegangen werde und beantragt, den Gesuchen aus den vom Vorsitzenden und dem Vice-Bürgermeister geltend gemachten Gründen keine Folge zu geben. G.R. Peyrl bemerkt, daß bei Frau Nothaft die Nichtversteuerung lediglich aus Ver- gessen geschehen sei. Auch macht er auf- merksam, daß viele Hundebesitzer dem Stande der Arbeiter angehören, welche ihren Lohn am Samstag Abends einnah- men; nun sei gerade der letzte August ein Samstag und seien daher dieselben vielleicht nicht in der Lage gewesen, vor Sonntag den 1. Septem ber ihren Hund einzulösen. Hiegegen führt der Vorsitzende an, daß der Termin zur Versteuerung volle 6 Wochen gedauert habe, und niemand daher ge- nöthigt gewesen sei, selbe bis zum letz- ten Tage hinauszuschieben. G.R. Printner bemerkt, daß die erwähnten 15 Partheien nur mündlich um Nachsicht eingeschritten seien; heute liegen aber dem Gemeinderate schriftliche Ansuchen vor.

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