Ratsprotokoll vom 15. Februar 1878

Gemeinderate zuschiebe, weil dessen Mitglieder nicht selbst die Sammlung vorgenommen hatten, so könne er dieser Anschauung nicht beipflichten, da abgesehen davon, daß Herr Werndl, der doch selbst Gemeinderat gewesen, ein derartiges Verlangen an den Gemeinderat überhaupt nicht hätte stellen sollen, da der Gemeinderat sich in letzter Zeit immer gegen die eigene Vorname von Sammlungen ausgesprochen habe, selbst auch in diesem Falle die Summe kaum das doppelte der gegenwärtigen Zeichnung erreicht haben würde; es sei eben jedermann freigestanden zu zeichnen und hatte er dieses sowohl bei der Gemeinde Vorstehung selbst, als auch auf dem zugesandten Bogen thun können; es habe sich aber herausgestellt, daß die Subscription überhaupt nicht am Platze gewesen sei, weil die von Herrn Josef Werndl verlangte Summe zu hoch gewesen sei, wie dann der Gemeinderat schon früher die Unmöglichkeit der Erfüllung der gestellten Bedingung erkannt und deswegen die Einleitung der Subscription anfänglich abgelehnt habe. Redner verliest sodann aus dem vom Herrn Josef Werndl im Alpenboten vom 14. d.Mts. veröffentlichte Schreiben eine Stelle worin es heißt: „Erst nach langen Zögern,

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