Ratsprotokoll vom 10. Dezember 1875

Eimer nur ein Zuschlag von 9 xr falle, den die Brauer unmöglich auf das Publikum überwälzen können; er hält daher die Erhöhung der Umlage auf 60 % für angezeigter, als die Erhöhung des Bierzuschlages auf 40 %. G.R. Leopold Huber entgegnet, daß durch die Erhöhung der Communal-Umlage die Mehrzahl des Publikums getroffen sei. G.R. Moser bemerkt, daß die Geschäfts- leute schon die gegenwärtigen Um- lagen kaum mehr bezalen können, daher eine so bedeutende Erhöhung derselben nicht angezeigt sei. G.R. Josef Werndl führt dem gegenüber aus, daß jetzt eine Erhöhung der Umlagen noch möglich sei, weil die Waffenfabrik im guten Gange stehe um eine Erhöhung der Umlagen von derselben, die doch der größte Steuer- zähler sei, einen bedeutenden Ertrag abwerfe; er bezeichnet es als einen Fehler, daß die Umlagen statt sie schon früher zu erhöhen, noch vermindert worden wären. G.R. Pointner gibt zu, daß manche Ge- schäfte nicht im guten Betriebe stünden, allein die Realitäten hätten dafür einen

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2