Veröffentlichungen des Kulturamtes der Stadt Steyr, Heft 34, November 1796

52) H. J. Moser, Musik im frühevangelischen Osterreich (Kassel 1954) S. 36f. 53) Ofner S. 4. 54) F. X. Pritz, Beschreibung und Geschichte der Stadt Steyr und ihrer nächsten Umgebung (1837, Nachdruck Steyr 1965) S. 384. 55) Pfarrarchiv Steyr, evangelische Taufmatrikel (neben der katholischen!) Nr. 222. 56) Geiringer S. 41. 57) Pfarrarchiv Steyr, Nr. 71 bzw. 156. 58) Im Häuserbuch der Stadt Steyr wird kein „Tenner'' genannt. Sollte es jener Samuel Tenner sein, ,, der in den ersten Jahrzehnten des 17. Jhs. in Steyr gewirkt haben soll und einer der wenigen signierenden Maler Osterreichs der damaligen Zeit war" ? (Freundliche Mitteilung von Obermagistratsrat Dr. Volker Lutz vom 27. 2. 1978, dem hiefür wie für die Hilfe bei den Archivarbeiten in Steyr herzlich gedankt sei). Tenner käme natürlich dann auch für die Fassung des neuen Orgelgehäuses in Frage. 59) Lorenz Matschen ist im Steuerbuch (1620 S. 63) für die Zeit von 1613 bis ca. 1620 als Besitzer des Hauses heute Stadtplatz 13 (Kreisgericht, frdl. Mitt. Dr. Lutz) nachweisbar, aus dem zit. RP geht also auch hervor, daß er es zumindest 1621 noch war. 60) Kunigunde Fleherin , Schneider-Witwe, Pfarrgasse 8 oder 10 (Häuserbuch). 61) Wessely, Neues zur Lebensgeschichte S. 303. 62) Steuerbuch. - Schreyers waren schon im 16. Jh . als Tischler in Steyr ansäßig gewesen, wie aus der Biographie des Predigers M. Johann Schreyer (1566 in Wittenberg ordiniert) hervorgeht (Raupach, Presbyterologia 163). Vielleicht war aber diese Familie im Mannesstamm ausgestorben. Laut Testament Hackers (vom 7. Mai 1612, eröffnet am 25. Februar 1613) hat dieser Ulrich Schreyer „von Jugend auferzogen" . Hacker war in den urbarialen Aufzeichnungen in Steyr von ca. 1573 bis 1613 als Tischler und Orgelmacher nachweisbar (freundliche Mittei– lung Dr. Lutz nach Steuer- und Häuserbuch) . 63) Arno Forchert, Art. Prätorius. In: MGG 10 (Kassel etc. 1962) Sp. 1561 . 64 ) Burger, Repertoirum im Stadtarchiv Horn, sub 1615; - ders., Geschichtliche Darstellung der Gründung und Schicksale des Benediktinerstiftes S. Lambert zu Altenburg in NO. (Wien 1862} S. 184. 65) Endl, Stadtschule S. 54 Fn . 3. - RP Horn 23. 3. 1616, 13. 2. 1617. 66) Stadtarchiv Enns, Aufzeichnungen Dr. Schicker. Die betreffenden Akte befinden sich jetzt im Oberösterreichischen Landesarchiv Linz, zit. nach den alten Sign. 67) Ser. nova 2541 fol. 19r, 20r. 68) Ser. nova 2540. 69) Ser. nova 2548. 70 ) Er bekommt 74 fl. (ser. nova 4115 Nr. 128 fol. 66r). Unabhängig davon sind die 4 fl , welche am 23. Juli 1615 dem „ Hagker Orglmacher ... Bezalt" wurden. Dies widerspricht übrigens den obigen Angaben (Fr. 62), Hacker sei 1613 ge– storben und von Schreyer abgelöst worden. Offenbar hat aber nur der Rech– nung führende Ennser Schreiber einfach die Werkstatt Hacker gemeint oder von dem Meister-Wechsel nichts gewußt. 71) Ser. nova 4115 Nr. 128 fol. 70r, 71r. 72 ) Ser. nova 4115 Nr. 126 fol. 19r bekommt Herr „Otto Organist sein Quartal". 73 ) Domarchiv Wiener Neustadt, Liber morturorum Nr. 2 fol. 28v (,, Conradus Päuerle subitanea mortuus "). 74 ) RP 17. Juni 1614, 11. Jänner 1618, 6. Jänner 1618, 23. April 1619, 30. April 1619, 13. August 1619, 8.. Oktober 1620, 1. April 1621 , 1. November 1622, 31. Jänner 1623, 13. August 1624, 20. Juli 1627. 1619/ 21 interveniert mehrmals Friedrich v. Windischgrätz für ihn. 7 5) Die genaue Bedeutung des Begriffes „ Promotorial " bleibt dunkel. 30

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