Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ

641 beim Pammergut befunden haben soll, ist nicht nachvollziehbar. (Das Steinruckergut liegt immerhin 0,5 km von der angeblichen Fundstelle entfernt). Es besteht kein Grund, wieso sich die erste Herrschaftstopografie Österreichs in der ansonsten präzisen Darstellung des Landstrichs ausgerechnet bei der Lokalisierung des Turmes Steinruck geirrt haben sollte. Der Turm dürfte sich tatsächlich wenige Meter östlich des Anwesens vulgo Steinrucker in Puchberg 13 befunden haben. Hier ist in den Digitalen Geländemodellen ein markanter Felskopf erkennbar, der sich als Lagestelle des Turmes anbieten würde. Eine Begehung der Örtlichkeit ist allerdings noch ausständig. Trotz intensiver Suche konnten bislang keine historischen Nachrichten zu diesem Sitz aufgetrieben werden. Das Steinruckergut wird zwar schon im Jahre 1383 urkundlich erwähnt, der Turm fehlt aber eigenartigerweise. B. SCHIFFMANN 1935b, 452 HIESMAYR 1990, 64ff. C. TOPOGRAPHIA WINDHAGIANA 1656/1673 D. 43217 KG Rechberg, GST-NR 672 (Lagestelle n. Grabherr) 43217 KG Rechberg, GST-NR 702, 705, 696 (Lagestelle n. Hiesmayr /Pammerhöhe) 43217 KG Rechberg, GST-NR 604, 605 (nahe) Puchberg 13 (Lagestelle n. Topographia Windhagiana) E. 103725,93 / 355932,12 (Lagestelle n. Grabherr) 103339,35 / 355728,68 (Lagestelle n. Hiesmayr /Pammerhöhe) 103758,79 / 355402,75 (nahe) Puchberg 13 (Lagestelle n. Topographia Windhagiana) F. Nicht lokalisierter Adelssitz / Burgstelle / Wehranlage

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