Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ

272 C/17/6 Moiserberg (Moserberg, Hausberg) A. Der bewaldete Bergrücken (Kote 779 m) etwa 250 m nordöstlich des bäuerlichen Anwesens vulgo Moiserberger in Prandegg 12 wird als „Hausberg“ bezeichnet. Der Flurname veranlasste Alfred Höllhuber, hier die „Holzburg eines Freibauern“ anzunehmen. Fundgegenstände aus der Romanik (Keramik) sowie ein neolithisches Steinbeil, das sich in einer sog. Opferschale (!) befand, sollen diese Hypothese absichern. Positive Merkmale eines Sitzes (wie etwa Abstemmungen) sind weder im Gelände noch in den Digitalen Geländemodellen erkennbar. B. HÖLLHUBER 1993, Nr. 7, 90 C. D. 41216 KG Prandegg, GST-NR 1407 E. 97779,22 / 364561,27 F. Fraglicher / Möglicher Sitz

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