La Premiere

^Pwetfte-t iKobe.tt Mit seiner Anwesenheit wurden wir zum ersten Mal in der dritten Klasse beehrt. Im Unterricht ist nicht viel von ihm zu hören, da er meistens zu schlafen pflegt. Schließlich muß Robert auch irgendwann seinen, durch diverse Festein und Parties versäumten Schlaf nachholen. Von seinem brillanten Können als D.J. überzeugte er uns vollends auf der Sportwoche, wo er in einer ortsbekannten Disco die Jugend von St.Wolfgang in Ekstase versetzen durfte. Robert konnte sich dieser geliebten Tätigkeit nicht einmal entziehen, als seine rechte Hand in einem Verband mit Schiene steckte. Sein Äußeres muß, um sein Publikum zu beeindrucken, äußerst wandlungsfähig sein. Als er zu uns stieß, fiel Robert mit bravem Outfit und Durchschnittsfrisur eher nicht auf. Dagegen sticht er zur Zeit mit seinem lässigem Erscheinungsbild jedem ins Auge. Unterstrichen wird dieses durch seine Cowboystiefel Gr. 50 und seine Haartracht, die er je nach Bedarf und Wetterlage aufstellt oder streng nach hinten klebt. Robert findet auch immer wieder einige bedauernswerte Opfer, denen er seine "Gschichtln " mit Händen und Füßen ausführlichst mitteilt und sich auch durch mangelnde Aufmerksamkeit nicht davon abhalten läßt. Er ist ansonsten ein angenehmer Zeitgenosse, der sicher jedem seine Hausübung abschreiben lassen würde, hätte er jemals eine selbst gemacht. Im Atelier hingegen zeigt er sein wahres Können; Robert ist ein Perfektionist wie er im Buche steht. Die Zeit, die Robert für seine Arbeiten braucht, ist zwar etwas länger als die des Durchschnitts, dafür sind diese handwerklich so genau und meisterhaft, daß ihm die Bewunderung seiner Mitschüler und auch der Lehrer sicher ist.

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