(Kulturzeitschrift) Oberösterreich, 1. Jahrgang, Heft 4, 1951

Schaffen nicht. Die Freude am Dasein, an der bäuerlichen Arbeit, an Mutter und Kind, am Tier und an der Land- schaft bricht ohne Skepsis aus einer Seele, die voll Sicherheit und Wärme ist . Das künstlerische Dokument wird Zeugnis ei ner offenen und reinen Menschlichkeit. Es wird voll Gehalt, voH farbiger Schwere wie die oberösterreichische Erde. In seiner tiefleuchtenden Sinnlichkeit wird es Gegen- pol zur geheimnisreichen Graphik Alfred Kubins und zur phant asievollen Holzschnittkunst Margret Bilgers. Vilma Eckls Schöpfungen fanden Eingang in die Samrn- 1 ungen der Städte Linz und ·wien, in die Landesgalerien 'Von Oberösterrei ch , Salzhurg und Steiermark, in die Albert in ::i und in die Osterreichisd1e Galerie in Wien. Durch Privat- ~ammlungen gelangten ihre Werke in mehrere europäisch e Länder und nach den Vereinigten Staaten. Im Jahre 1936 trat Vilma Eckl zum ersten Male mit ei ner Kollekti vaus- st ellung vor di e Wiener Offentlichkeit, im Jahre 1942 folgte ei ne zweit e Ausstellung, gemeinsam mit Alfred Kubin, und 1946/47 wa r das Schaffen der Künstlerin am umfangreich- ~ten in Wien sichtbar. In deutschen Städten, auf Ausstel- lungen in Zürich , Paris und London und auf der Biennale in Venedig zeigte Vilma Eck!, als repräsent ati ve Begabung der österreichischen Malerei eingeladen, ihre Schöpfungen. Im Jahre 1946 erlangt e sie den ersten Preis des Landes Ober- Ö$terreich und der Stadt Linz. )..b w .lfot ter mit Kind . Bei der A ndacht. 19

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