Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1996

Experte bestätigt: Steyr hat eine einzigartige Gestalt Sein Stadtentwicklungs-Konzept präsentierte im Steyrer Rathaus Prof . Dr. Peter Breitling aus Graz. Der Experte bestätigt, daß Steyr ein einmaliges Juwel ist. Die Stadt habe eine sehr gesunde Struktur und eine einzigartige Gestalt, zeigte sich Breitling begeistert. Es gelte, schädliche Entwicklungen zu verhindern „und die vorhandenen Werte sorgfältig zu pflegen und weiterzuentwickeln", betonte der Verfasser des Stadtentwicklungs-Konzeptes. Entwicklungschancen für die Stadt sieht der Experte vor allem in den Bereichen Kultur und Fremdenverkehr. Hohes Lob für Rot-Kreuz-Helfer Ein heißer Festakt war die Eröffnung der generalsanierten Bezirksstelle des Roten Kreuzes. Das Erste-Hilfe-Programm fand trotz drückender Hitze Interesse. Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck lobte vor allem das Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und überreichte Landesauszeichnungen . Gasthof Mader feierte Jubiläum Im Juli feierten Johann und Eleonore Mader ihr 30-Jahr-Jubiläum im Gasthof zu den drei goldenen Rosen . Im Haus Stadtplatz 36 wurden schon vor 300 Jahren Gäste bewirtet. Der erste Wirt hieß Johann Altwierth. Viele Jahre war das Haus Zunftstätte der Tischler, Steinmetze, Maurer, Zimmerleute und Schlosser. Details wie der gotische Arkadengang und das Steckschild über dem Eingang (drei goldene Rosen in einem Lorbeerkranz eingefaßt) sind heute noch erhalten . Bei Mader haben schon Berühmtheiten wie Uschi Glas, Dagmar Koller und Franz Klammer genächtigt. 50 Pater Kettner nahm Abschied Ende Juli nahm der Jesuiten-Pater Emil Kellner Abschied von Steyr. Er übersiedelte nach Klein-Erla bei St. Valentin , wo er als Seelsorger für die Marienschwestern und für die Haushaltungsschule wirkt. Der Wiener kam 1972 als Superior an die Residenz der Jesuiten nach Steyr. Das Zentrum seiner Arbeit war in der Marienkirche. In seiner Amtszeit wurden die Wohneinheiten für die Patres saniert . Dann setzte sich Kettner dafür ein , daß die Marienkirche generalrestauriert und die neue Orgel gebaut wurde. Es war auch Kettners Idee, im Dominikanerhaus ein Bildungszentrum einzurichten. Als die Niederlassung der Jesuiten in Steyr verkleinert wurde, arbeitete der beliebte Pater, trotz Problemen mit der Gesundhei, t als Seelsorger weiter. Viele Jahre betreute er auch die Häftlinge in Garsten und half in benachbarten Pfarren aus. Auf Wunsch der Oberen des JesuitenOrdens übersiedelte Pater Emil Kettner nach Klein-Erla bei St. Valentin.

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