Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1976

Stadtratsmitglied Heinrich Schwarz gewählt; er bekam 21 Stimmen bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme; diese Wahl wurde nur innerhalb der SP-Fraktion vorgenommen. Mit dem s•elben Ergebnis rückte Frau Gemeinderat Anni K a I t e n b r u n n e r in den Stadtsenat nach. Als Listennächster der SPO wurde der Gewerks chaftss.ekretär Vinzenz D r e s I in den Gemeinderat beruf.en rund als Mandatar angelobt. 5. W a 1 d neu k i r c h e n . Auf dem Sindhuberweg wurde der 41jährig•e Franz S c h •e u c h I von einem Sportwagen angefahren und tödlich verletzt. Der Lenker beging Fahrerflucht. Er konnte ausgeforscht werden, doch da •er leugnet müs-sen zur Beweisführung kriminaltechnische Untersuchungen an seinem Wagen durchgeführt werden. 6. S t e y r. Da die erste Sprengung ·der Stahlkonstru.ktion der alten Neutorbrücke im Juni nicht den gewünschten iErfolg hatte , mußte heute eine zweite Sprengung vorgenommen werden. Die Sprengung wurde um 5.30 Uhr vorgenommen. Die Sprengung, vorgenommen unter Aufsicht des Sad1verständigen Karl Inselsbacher, zerstörte den Mittelpfeiler und das rechtsufrig,e Widerlager. 55 Feuerwehnnänner und 33 Polizi,sten rieg•elten die Umgebung ab. Die Sprengung, geplant und berechnet von dem Steyrer Sprengmeister A. Vösenhuber , aus.geführt von Ernst Ligmayr aus Wimsbach-Neydharting, war eine Präzisionsarbeit. 9. W a I d n e u k i r c h e n. Der 39jährige Werkmeister Franz St in g 1 aus Steyr geriet heute auf der Voralpenbundesstraß,e mit seinem PKW auf die linke Fahrbahns·eite und stieß frontal gegen einen Pritschenwagen, den der Altwarenhändler Rudolf Baumgartner, 33, aus Steyr lenkte. Franz Stingl war sofort tot. Sein Beifahrer, Adolf Berger aus Steyr, 19, sowi•e Rudolf Baumgartner und die zwei in sei - nem Wagen mitfahrenden Kinder wurden verletzt. 13. S t e y r . Weihbischof Dr. Alois Wagner nahm am vergangenen Sonntag die festliche Grundsteinsegnlllilg in der neuen Famili,en.kirche auf dem Tabor vor, die a ls letzte Etappe eines großen Pfarrzentrums bis Herbst 1975 'fertiggestell t werden wird. Mit dem Neubau v·erlegt die Pfarre den Schwerpunkt ihrer seelsorglichen Tätigkeit in das neue Wohngebiet im Norden Steyrs. Die Vorstadtpfarre ist mit neuntausend Christen die größte in Steyr. Weil die meisten Pfarrbewohner im neuen Siedlungsgebiet im Norden der Stadt leben, zieht auch die Kirche auf den Tabor. Die 300 Jahre alte Mi,cha:eJ.erkiTche wird restauriel't und soll nach einigen Jahren wieder in neuem Glanz erstrahlen. Natürlich werden auch in dieser Kirche weiterhin Gottesdienst•e abgehalten. Die ehemalige Bürgerspitalkirche in der bis zur Fertigstellung der Kirche auf dem Tabor noch der Pfarrhof untergebracht ist, soll von der Stadtgemeinde ,erworben und nach Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten wieder in den ,ur- ,sprünglichen architektonischen Zustand versetzt werden. Das neue Pfarrzentrum auf dem Tabor wurde von Architekt Dipl.-Ing. Helmut Reitt,er, Steyr, gep lant. Die Gesamtanlage kostet 19,5 Mill. S. Die Kirche faßt tausend Persone~ (500 Sitzplätze). Im Pfarrheim ist ein Saal für 250 Personen vorges·ehen, dazu kommen sechs Jugendräume. Im Pfarrhof sind sechs WohneinKunstschmiede u. Bauschlosserei Konslru ktionswerkstätte Schmiedeeiserne Grabkreuze Portalbau Steyr, Oberösterreich Berggasse 48, Tel. 29 27 77

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2