Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1976

Lubra-Küchen Steyr, Berggasse 17 (gegenüb. Schloß Lamberg) unter Umständen Jahre ins Kittchen wandern. Mit ehrlicher Hände Arbeit werden Sie •noch Ihr Glück finden, das llrnen bisher unbekannt war. Sie wet1den sich selbst daran erheuen, wenn Sie durch Ihre Hände Arbeit Ihr Brot selbst verdienen, a~s wenn Si<e auf krummen Wegen durch c!Jais Lan:d zi,ehen, imme.r in An1gsten schweben, ,ertappt zu we11den. Jederma1rn w:ird Achtm1g h•aben, mit freundlichen Augen a•uf Sie schauen, und Ihre Ve1.1gangenheit wind ·dann aim;r:a'diert sein. Dan,n we11den Sie eines T•a'g,es einen - guten und ehrlichen Ma'l1lll finden , der ebenfalls -ein strebsamer •un!d arbei~amer Mensch ist, ,der Ihnen ,s,einen Namen und sein:e Ha111d anbietet. Wenn Sie dann Ihr Ziel erreicht hiaben, werden Sie dam1 iiber ,alles nachdenken, das, wtas damals der A<djunkt gesagt hat: Ja, tder Herr vom Gericht hatte diamals recht gehabt! - Das ganze Leben w:iTd Sie erfreuen, während Sie jetzt mit ,dem Riach herumziehen wü1.1den, betteln u1J'd sogar im Waild übernachten müßten. Id1 rate Ihnen, ve1.1gessen Sie rdiesen Vag;abunden un1d Nichtsnutz. - Sollten Sie noch einen Wu11sch haben, so •sagen S'ie es mir, ich bin stets froh , wenn ich dan.n feststellen wann, daß man zu mir entsprechen'deis V,ertrauen hat." „Ja" , ,druckste Fmu Adamcova auf de1JTt Stuhl hin und her, ,,id1 wü1.1de gern Herrn Gerid1tsadjunkt gern bitten ... " „Reden S·ie nur, wenn 1di,e Möglichkeit vorhaniden irst, erfülle ich Ihnen g·em jeitlen Wunsch. " „Nun ja", sagte die Adlamcova, ,, ich möchte Si-e aber nicht ä1.1gem, geruhen Sie bitte, zu e1fauben und lassen S.ie mich bitte doch aiulf eine Wod1e eiiliSperren, damit id1 dainn zur -selben Zeiit wi e Rad1 aus -dem Gefängnis heraurskomme. Wir beide h1aben um; fürs Leben g;eschworen, daß w:ir tms nicht verlassen werden . . . aber bitte, är.gern Sie sich nicht, Herr Aldjunkt ..." BOSCH ANTON KOGLER Steyr, Ennser Straße 9 - Tel. 2638,ltl 87, FS 028180 64

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