Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1966

48 Woche lang! Eccol „In ein Strandbad willst du gehen, mein Freund? Geronimo hat an alles gedacht. Willst du diesen Spitzbuben von Kurdirektoren dein gu¬ tes Geld hinwerfen? Ecco!“ und er öff¬ nete die Tür zum Balkon. „Hier ist al¬ les, was du wünschen kannst, Wasser in der Wanne von der Temperatur des Meeres, Sand, den ich selber aufgeschüt tet habe, und die Sonne ist über dir; wenn sie sich blendet, zieh das Segel vor. Was willst du mehr?!“ * Wir sagen bereits, daß wir in diesem ahr die Ferien bei Geronimo verbrin¬ gen wollten. Bei Geronimo — das heißt, auf unserem Balkon, der mit Ferienpro¬ spekten tapeziert ist, wo die Sonnen¬ strahlen auf dem Wasserspiegel des Zu¬ bers blitzten, wo an einem Haken an der Decke die Gießkanne hing, bereit, einen sanften Schauer über den Baden¬ den zu sprühen, wo die Sonnensegel im Wind sich blähten, wo man Hausmanns¬ kost aß und den Wirten, den Spitzbu¬ ben, nichts zu verdienen gab. Vielleicht — reisen wir nächstes Jahr anderswo hin aber dieses Jahr waren wir bei Gero¬ nimo. Eccol Nur am Kern kimmt's an Wilhelm Schaumberger Dö Tag kan i käft — Dö Leit’ ham drum gräft Grad Apfl — so sdhen Wias selten wern b’steln Dok wia ik s han gspailt Säns wurmi und gfäult. Drum müah dili nöt 2 vill Grad um dö schen Hull Mehr kam dö Leit’ gern An gsundu, schen Kern. BAU- und MÖBEL¬ Max BRANTNER TISCHLERE Steyr, Hinterbergstraße 2/ Telefon 3418 Ban „mittan Kreuz Pfarrer Franz Xaver Blasl, Losenstein Ik bleib ban „Mittän Kreuz gern stehn, Schau auf zä unsern Herrn, Der Leib und Seel zän Opfä bringt, Ja daß mälr) selö wern. Er stirbt da drinn äm bluatign Kreuz Ganz muadäseelnälloa. So arm is sichd nuh neamd gstoribn Bd uns da z Losnstoa. Os is zän Betn schier koa Platz, D' Käpelln hat koanö Bäng, Oft is s’ dh gsperrt. Da bleibt nug oaus, ja däß ih auf eahm denk! Mik ziemt, ih bleib däbei älloa, Weil's alls so träbi hat, Alls rennt väbei, koa Mensch halt't an! Ja braucht heut neamd à Gnad? Muaß selbä gschleunö weiddgeln, A Auto flitzt däher. Dä Weg muaß frei sein fürn Väkehr! Und drinn ... väbluat ... dä Herr! Da Muatatag in Freithof Am Muatätag kian in all Jahr Mein Muatäl b’suacht und dankt Heut find ih's neamä auf dä Welt. Mein Schriat zän Grab hin wanlet. Am frischn Hüwö wellet à Kranz. Dös Welln tuat mä(r) welt. In höb'n auf und trag'n weg, Und schau voll Liab in d Hek. Mein Muatäl denlet da drobu aufmilt Und schickt mälr) Guad und Sögn Da derf ih wohl auf's Muatägrab An frischn Kranz hinlögn? Aft zund i nuh à Kerzl an, Os soll ihr d’Liab bezeugn. Ih will milt hieut am Muatätag Vorn Muatäl tiaf väbeugn. Dä Herrgott drobnät zahl’ dä(r) aus Was ik nöt auszahln kann, Denn neamd, mein liabs, treus Muatälierz, Hat so vül Guats mir tan! Erzeugung von Geschäftseinrichtungen, Küchen, Wohn- und Schlafzimmer, Einzel¬ möbel, Türen und Fenster, Serienerzeugnisse

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