Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1966

scheks um die Stadt Steyr. Durch diese höchste Auszeichnung, die Steyr zu ver¬ geben hat, soll das jahrzehntelange Wir¬ ken von Ludwig Bernaschek als Mitglied der oberösterreichischen Landesregierung in seiner Eigenschaft als Gemeinderefe¬ rent und sein erfolgreiches Bemühen, die Einheit des Stadtgebietes durch die verfas¬ sungsrechtliche Regelung der Zugehörig keit von Münichholz zu Steyr zu sichern gebührende Anerkennung finden. LH-Stv. Ludwig Bernaschek dankte in herzlichen Worten für die festliche Ehrung und ver¬ sicherte, daß ihm diese Würdigung seine Arbeit weiteren Ansporn für die Zukunft geben werde. Die Stadtgemeinde gab an¬ schließend einen festlichen Empfang im Taborrestaurant, bei dem LH-Stv. Berna¬ schek als Ehrengeschenk ein kunstvoll ge¬ arbeiteter Stahlschnittanhänger und sei¬ ner Gattin ein wertvoller Anhänger durch Bürgermeister Josef Fellinger überreicht wurde. 25. Steyr. Hundert Jahre sind6b heute her, seit die Societas Jesu in Steyr eingezogen ist. Die heutige SteyrerOr¬ densniederlassung in der ehemaligenDo¬ minikanerkirche am Stadtplatz war zu¬ nächst nur als Absteigquartier für die Je¬ suitenmissionare gedacht, wurde aber 911 zur Residenz erhoben, In den hun¬ dert Jahren ihres Wirkens in Steyr haben die Jesuiten sehr viel als Volksmissionare. Beichtväter und Prediger geleistet. Große Verdienste haben sie sich durch die Ak tivierung der Katholischen Arbeiterbewe¬ gung, die Betreuung verschiedener Kon¬ gregationen und die Führung der Mittel¬ schuljugend erworben. Bemerkenswert für len Opfermut der Jesuitenpratres ist es, daß sie immer noch in jenen „Schwalben¬ nestern“ hausen, die seinerzeit in den al¬ ten Chorraum der Mönche als Notunter¬ künfte eingebaut worden waren. Bestre¬ bungen der Ordensprovinz, die Jesuiten¬ pratres von dieser Niederlassung abzuzie¬ hen, haben sich die Patres in Steyr heftig widersetzt. 27. Steyr. Das 100-Jahr-Jubiläum des Jesuitenordens in Steyr wurde mit einem dreitägigen Kirchenfest begangen. Am Sonntag, 25. April, zelebrierte der Abt von Schlierbach, Berthold Niedermoser das Pontifikalamt, wobei er in seiner An¬ sprache nicht nur die Tätigkeit der Jesui¬ ten in den letzten 100 Jahren in Steyr würdigte, sondern auch darauf hinwies. daß der Jesuitenorden schon 1630 bis 7— 1773 in Steyr ansässig war und als bau¬ liche Dokumente seines Wirkens die Mi¬ chaelerkirche und das Gymnasialgebäude hinterlassen hat. Montag, 26. April, las 134 Dechant Kanonikus Leopold Brandstätter in der Marienkirche die Gedenkmesse für alle verstorbenen Patres, Brüder und Wohltäter, die im Bereich dieser Seelsor¬ gestation gewirkt haben. Am Dienstag abend feierte der Provinzial des Jesuiten¬ ordens in Österreich, P. DDr. Johann Schasching, den Schlußgottesdienst, der mit einem Tedeum zum Dank für Gottes Segen in den letzten hundert Jahren be¬ endet wurde. Anschließend fand im Hotel Minichmayr ein Conveniat statt, zu dem der Superior der Steyrer Residenz, Pater Franz X. Payr, außer den Seelsorgern auch maßgebliche Persönlichkeiten des ka tholischen Lebens in Steyr geladen hatte. Dieser gesellige Ausklang der Jubiläums feiern war Ausdruck der Beliebtheit und der Wertschätzung, deren sich die Jesui¬ ten unter den Katholiken in Steyr er¬ freuen können. Außer zahlreichen Glück¬ wünschen aus allen Kreisen der Bevölke¬ rung kam der Jesuitenresidenz auch ein Glückwunsch des Bürgermeisters Jose Fellinger zu. Superior P. Payr verkünde¬ te unter spontanem Beifall, daß die Or¬ densprovinz beschlossen habe, die Resi¬ denz in Steyr weiterzuführen. WIEN-KRLDII ANRÄUFSFINANZIERUNGEN GESELLSCHAF M-B-H WIENI·OPERNGASSE 6 REPRASENTANZ STEYR GRONMARKT 24 : TEL. 34-33 ANKAUFSKREDITE für Krafffahrzeuge, Maschinen u. Geräte für Gewerbe, Landwirtschaft u. Haushalt 1Möbel usw. 27. Kremsmünster. Dir. Isidon Aichinger und seine Gattin Rosina Markt 66, feierten in voller Frische ihre goldene Hochzeit. Die Jubeltrauung wurde in der Stiftskirche von Dechant P. Engel¬ bert Neuwirth vorgenommen. Aichinger war Postdirektor in Kremsmünster ge¬ wesen. 27. Garsten. Kurz vor Vollendung seines92. Lebensjahres ist der älteste Garstner, der Justizwachebeamte 1. R ohann Siegel, Lahrndorfer Straße5, gestorben. 23. Kremsmünster. Die neue Um¬ fahrungsstraße, die dem Kremsegger Berg ausweicht, sowie das Verbindungsstück zur

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