Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1959

S t. Peter. Heute w urde die 37 J ahre alte Kleinhä ,,s lersga ttin Maria Aigucr aus St. Peter in der Au 129 von Drillingen entbunden. Die Drillin"e, es sind drei Mädchen - Christine, Gertrude u . E lisabeth - haben bereits e in e 2jährige Hildegard ui:.d einen 5jährigen Karl zu Geschwistern. 27. S t e y r. ,, Jede Ausstellun g ist ein Beweis des Lebenswill ens des Volkes" . sagte Landeshauptmann Dr. Gbißn er bei der Eröffnung der Steyrer Gew e rbeausstellung. Er führte weite r aus, daß die erste Ausstellung der alten Eisen stadt bereits im Jahre 1826 durchgeführt wurde und daß Ausstellnu gcn wertvoll e Informationsquellen der "Wirtschaft seien, denn nur durch Ausste llungen könne sich die Wirtschaft den E rford „rnissen der Gegenwart anpassen. Zur fe,tlichen Eröffnun g de r Ausstellung waren neben dem Landes hauptmann seine Ste llvertreter Bernaschek und Blöchl, J i e Landesräte Plasser und Ko lb, Natioualrat Enge, Landesamtsdirektor Dr. Schlegel, Bürgermeister von Linz Dr. Kore f sowie Vertreter der Stadtgemeind e unter Führung von Vzbgm. Paulmayr erschienen. Der Präsident der Handelskamme r, Kommerzialrat Dr. Schütz., wies in seinen Begrüßungsworten darauf hin, naß jede Steyrer Ausstellung die enge Verbundenheit zwischen Gewe rbe, Industrie 136 u. Landwirtschaft dokumentiere. Vzbgm. Paulmayr gab einen kurzen Ueberblick über die Schwierigkeiten, die jede Ausstellung in Steyr, insbesondere im Hinblick auf den Platzmangel zu überwinden habe und würdigte di e Vielfalt der ausgestellten Obj ekte. Besonderes lnteresoe fand die erstma li g in di esem Umfang gezeigte Spezial schau „Wa ld schafft Arbeit", die im Zu sammenwirken der Wi ldbachverbauung Steyr und der Forstabteilung der Laudwirtscbafrskamme r unte r Le itung von Oberförster Hofmann geschaffen wurde. 29. Steyr. Landeshauptmann Dr. Gleißner eröffnete den im H e imathaus Steyr errichteten Sensenhamrner. Der Landeshauptmann bekundete bi edurch sein Interesse, da s er an der Errichtung des zentralen E isen!lluseums in Steyr hat. Zentraldirektor Glöckel, d e r Prii sident de s Kura to riums zur Errichtung des Eisenmuseums dankte allen, die an der Verwirk li chung des Plan es mitgearbeitet haben , insbesonJers dem Sen sengewe rker Josef Zeitlinger aus Leonstein, d er im Verein mit Stadtrat Prof. Neumann, Architek t Koppelhuber und dem Kustos des Mus eums, Prof. Pichler, den Aufbau bewe rkste lligt e. Bürgermeister Ing. Leopold Steiubred1er be1.eichu e le den Sensenharnrner nnd die P e termandl'schc Messersammlung a ls in ihrer Art einzig 1las tehend. August 1957 1. R e i c h r a m i u g. In Reidwaming mußte ein" sechsköpfigc Forstarbeitersfamjlie mit einer Pilzvergiftung ins Spital gebracht werden.

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