Steyrer Geschäfts- und Unterhaltungskalender 1949

KRIEGSSCHADEN K AADNBAU nelentersuese nuanINes NEEHEEHANES „ ERRATTT· WEE Ibefeslae GEBERBI BAUIEN, NOHR-BAUTEN E rreisciurres 23-#0# 2 b Ahrger 0858 #grl. P3. 9914 ist die Gemeinde den¬ Familien (3789 Köpfe) der Stadt gedeckt werden konnte, noch weiterhin bestrebt, im Rahmen ihrer finanziellen Mittel alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um das Wohnungselend weitgehend zu mildern. Auch die durch den Stadtrat genehmigte Abgabe von Baugrund an Siedlungsgenos¬ senschaften wird diese Bestrebungen wesentlich fördern. An öffentlichen Bauten wurden durch die Stadt der durch Bomben gänz¬ lich zerstört gewesene Hoftrakt der Realschule mit einem Kostenaufwand von rund 1,6 Millionen Schilling aufgebaut und ausgestattet; weiters befinden sich in Fertigstellung die so dringend benötigte Leichenhalle, deren Kosten sich auf fast ½ Million Schilling belaufen, und das Feuerwehrrüsthaus in der Sier¬ ningerstraße, für welches die Gemeinde fast 300.000 Schilling zur Verfügung stellte. Eine Reihe von Instandsetzungsarbeiten und baulichen Aenderungen wurde in den städtischen Versorgungsheimen durchgeführt und die ehemaligen Gestaporäume in der Industriehalle adoptiert. Die Erstellung dieser Bauten geschah unter den denkbar größten Schwie¬ rigkeiten. Baumaterialien waren fast kaum erhältlich, da die staatlichen Be¬ wirtschaftungsstellen dieselben vorerst Gebieten zuleiteten, die vom Kriege noch ärger als Steyr betroffen waren. Auch das mehrfach beschädigt gewesene Wasserleitungs=, Gas= u. Strom¬ netz wurde zur Gänze wieder in Ordnung gebracht. Darüber hinaus wurden in der Mitteren Gasse, Schuhbodengasse, Johannesgasse, Fischhubsiedlung, Fabrikstraße und am Gschaiderberg neue Wasserleitungsstränge gelegt, um auch diese Stadtteile mit Leitungswasser versorgen zu können. Im Stadtgebiet und im Abschnitt III in Münichholz wurden 1225 Wohnun¬ gen mit neuen Wasseranschlüssen versehen. Die außergewöhnliche Notlage der Bevölkerung nach dem Kriegsende wird am besten durch die großen Summen der durch die Stadtgemeinde bezahlten öffentlichen Unterstützungen illustriert. Es wurden seit Kriegsende bis ein¬ schließlich September 1948 nachstehende Beträge ausgegeben: 63

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