Ratsprotokoll vom 16. Dezember 1892

sind jedoch nur 3, nämlich die Gesuche des Gottfried Wehrenfennig und des Johann Schik zur Berücksichtigung geeignet weil dieselben allen Stiftbriefmässigen Bedingungen entsprechen insbesondere aber weil sie die geforderte Aufnahme an einer Universität nachweisen während die übrigen drei Bewerber derzeit noch Gymnasialschüler sind, daher sich über die Aufnahme an einer Universität noch nicht ausweisen können, was auch bei dem nach dem Concurs Termine überreichten Gesuche des Franz Gürtner der Fall ist, mithin diese vier Gesuche ausser Betracht kommen müssen. Von den sonach verbleibenden drei Bewerbern welche sämmtliche Studierende der evangelischen theologischen Facultät der k.k. Wiener Universität sind bringt die Section den Bewerber Gottfried Wehrenfennig zur Verleihung in Vorschlag und zwar weil derselbe väterlich verwaist und dessen Mutter als Pfarrers-Witwe nur eine ganz geringe Pension bezieht mithin, da selbe auch sonst vermögenslos ist, als am dürftigsten zu bezeichnen wäre. Die Section beantragt sonach, der

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