Ratsprotokoll vom 11. Dezember 1891

hat sie sich an die Direction der hiesigen Sparkasse und der LandesHypotheken Anstalt gewendet, von welchen Anstalten auch bereits Antwortschreiben eingelangt sind. Ueber Antrag des Herrn G.R. Kautsch gelangt zunächst die Zuschrift der Direction der hiesigen Sparkasse zur Verlesung, welche lautet:- Löbliche Finanz-Section des Gemeinderathes der Stadt Steyr. Ueber die werthe Anfrage vom 4. d.Mts. Zahl 24466 wegen Unifizirung der Schuld der Stadt Steyr von rund einer Million Gulden verzinslich zu 4 1/4 %, rückzahlbar in 54 1/2 Jahren beehrt sich die Sparkassa Direction die Mittheilung zu machen, daß selbe gerne bereit wäre diese Unifizirung mit der löbl. Stadtgemeinde Steyr durchzuführen, wenn für die Schuld pr 1 Million Gulden der Zinsfuß mit 4 1/2 % festgestellt wurde, weil die Sparkasse in Steyr mit Rücksicht auf ihre anderen Schuldner von dem jetzt geltenden Zinsfusse von 4 1/2 % nicht abzugehen in der Lage ist. Die anderen gestellten Bedingun-

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