Ratsprotokoll vom 28. Juli 1882

Beitrage von 100.000 fl betheilige, was nur eine Belastung von jährlich 5000 fl zur Folge haben würde und um diesen Betrag aufzubringen keine Erhöhung der Gemeinde Umlage nothig sei. Wie die Casse Journale ausweisen sei immer ein Uiberschuß von 12-18000 fl vorhanden und könne daher das Praeliminare leicht über einen Betrag pr 5000 fl verfügen. Er lege grossen Werth darauf, daß die Bevölkerung nicht belastet werde und spreche sich daher für einen minderen Betrag aus. Der Gemeinderath solle heute im Principe darüber schlüssig werden, daß man die 100.000 fl bewillige, wenn anderseits das erforderliche Baukapital nicht zu Stande gebracht wird, so kann naturlich die Gemeinde Steyr auch zu keiner Abgabe verhalten werden. Die Wichtigkeit der Bahn sei wiederholt erörtert worden und auch er für seine Person halte dieses Projekt, insbesonders wenn er den Verkehr zwischen Steyr und Hall ins Auge fasse für eine dringende Nothwendigkeit. Man solle die Welser nicht zurückweisen, sondern gemeinschaftlich mit ihnen zusammen wirken. Die Geldbeschaffung sei zwar eine grosse und

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