Ratsprotokoll vom 9. Mai 1879

den Gegenstand dann wieder dem Gemeinderate vorlegen werde. G.R. Josef Huber bemerkt, daß sich die Sektion deshalb erlaubt habe, den vorliegenden Antrag zu stellen, weil von Seite der Gas-Direktion ein Kosten-Voranschlag über die Einrichtung vorliege, der von einem Jahre datire, seit welchem Zeitraume sich die Verhältnisse geändert hätten. G.R. Putz bemerkt, daß, nachdem die Bewilligung dazu ertheilt worden sei, daß die VersuchAnstalt mit das beleuchtet werde, er das Ersuchen stellen möchte, daß auch an der Ecke des Anstalts-Gebäudes eine Gasflamme angebracht werde. Der Vorsitzende klärt Redner auf, daß die Bewilligung zur Gas-Einleitung in das AnstaltsGebäude, noch nicht ertheilt worden sei, sondern daß erst Vorhebungen vorzunehmen wären. G.P. Putz stellt demnach das Ersuchen, wegen Anbringung einer Flamme am AnstaltsGebäude; es sei seinerzeit, dort eine PetroleumLampe gewesen. Der Gemeinderat könnte sich versichern, daß die 2 Lampen, deren eine an der Straße, die andere bei Reitmayr angebracht sei, für den dortigen Platz nicht von Bedeutung seien, und oft der Fall eintreffe, daß die Leute bis über die Knöchel im Wasser watten müßten.

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