Ratsprotokoll vom 9. Mai 1879

vorgenommen werden könnte, man könnte doch darüber schlüßig werden. Es sei nicht notwendig, daß alles neu geschaffen werde, es brauche kein Umbau vorgenommen zu werden, die Größe sei ja da. Der Ge- meinderat, müße etwas thun, weil eben die Notwendigkeit vorliege, es treten viele Fragen an den Gemeinderat heran, so komme auch diese, welche gelöst werden müße. G.R. Pritz glaubt in den Äußerungen der Gemeinderäte, Dr. Hochhauser und Point- ner einen Widerspruch zu finden, indem Ersterer sage, die Gemeinde müße sich zuerst mit einem Betrage beteiligen, bevor die Sub- skription eingeleitet werden könne, während Letzterer bemerkt habe, die Gemeinde könne erst dann ihr Wort geben, wenn gesammelt worden sei. Hierüber klärt der Vorsitzende den Redner auf, daß die Gemeinde eben schon mit der Zusiche- rung ihren Beitrag leiste. G.R. Dr. Hochhauser bemerkt, die Gemeinde müße im Prinzipe aussprechen, daß sie sich an der Subscription beteilige, weil sonst jeder Einzeln sagen würde, die Gemeinde gebe nichts, obwol ihr die Ver- pflichtung zur Herstellung allein obliege. Um nun bei der Subscription und bei den verschiedenen Versuchen, Gelder hereinzubringen,

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