Ratsprotokoll vom 28. Februar 1879

1. Stocke der kleinere in Zellen untergebracht. In dem einen großen Zimmer sind auf einem Raum von 81 □ Metern 20 Männer, in dem anderen 84 □ Meter einnehmenden 17 Frauen gegenwärtig beherbergt. Die Gemeinstube und die zwei großen Zim- mer im 1. Stocke sind mit Winterfenstern versehen, doch in den Zellen fehlen mit weni- ger Ausname dieselben, und sind auch die Heizvorrichtungen daselbst sehr mangelhaft. Küche und Vorratskammer sind ziemlich ge- räumig, doch fehlt es dem Hause an einem ordentlichen Keller. Die Stiegen sind meist unpraktisch angelegt, die Aborte sind klein und die Holzlage ist nichts weniger als günstig situirt. Der Dachstuhl ist mit Schindeln gedeckt und ziemlich gut erhalten. Das Wasser wird aus einem bequem angebrachten Brunnen bezogen. Das ganze Haus ist mit einem ziemlich großen Obst und Gemüsegarten umge- ben, doch ist derselbe sehr abschüssig. Die Verwaltung des fraglichen Instituts liegt seit dem 1. November 1867 in den Händen der Barmherzigen Schwestern. Dieselben erhalten für die vollständige Verpflegung

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2