Ratsprotokoll vom 26. Juli 1878

Wenn von Seite des Gemeinderates dieses Ansuchen gestellt würde, so würde sich die Unternehmung auch gewiß herbeilassen, diese Ausdehnung ohne Gegenleitung vorzunehmen, um so mehr, als die Gasabnahme in Steyr eine bedeutende sei und sie daher allen Grund habe, der Gemeinde entgegen zu kom- men; er stelle daher den Antrag, es sei der Bürgermeister vom Gemeinderate zu ersuchen, er möge mit der Gasunter- nehmung in Verhandlung treten, damit sie sich zur Ausdehnung der Rohrle- gung auf das ganze Stadtgebiet ohne Gegenleistung herbeilasse. Der Vorsitzende bemerkt, daß er in der angedeuteten Richtung bereits die nötigen Schritte veranlaßt habe und der ganze bezügliche Plan bei der Gesell- schaft in Augsburg liege, von wo die Direktion täglich das Rücklangen der Antwort erwarte. Auch wegen der in der letzten Sitzung gestellten Inter- pellation wegen Minderung des Gas- preises habe er bereits das nötige Schrei- ben erlassen. G.R. Leopold Huber, weist darauf hin, daß die Gasbeleuchtung auch nicht theurer zu stehen komme, als die Petroleumbeleuch- tung

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2