Ratsprotokoll vom 7. Juni 1878

Der Vorsitzende erwiedert hierauf, daß seines Wissens keine Petition wegen den Ausgleich mit Österreich-Ungar an H. Wickhoff abgegangen sei, es handelte sich damals blos um die Zollfrage. G.R. Peyrl erwiedert, diese Zollfrage sei eben mit diesem Gegenstande verflochten gewesen. Der Vorsitzende spricht sich dahin aus, daß es sich damals um den Zoll für Kaffee & Petroleum handelte, aber von einen Ausgleich wäre nie eine Rede gewesen. G.R. Peyrl bemerkt, ich wollte eben damit sagen, die Herren werden sich überzeugt haben, daß H. Wickhoff dieses Ansuchen vollkommen ignorirt habe. Die Handels- und Gewerbekammer habe ebenfalls einen anderen mit ihrer Petition betraut, er halte es jedenfalls für angezeigt, Herrn Wickhoff zu bestimmen, die Gründe bekannt geben zu wollen, welche ihn bewogen haben unsere Petition zu umgehen. Der Vorsitzende entgegnet hierauf, daß er nach §. 15. G.O. diesem Gegenstand heute nicht zur Abstimmung bringen könne, daß es kein Dringlichkeits-Gegenstand sei,

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