Ratsprotokoll vom 10. Oktober 1877

und hierdurch im Falle der früheren Aufstellung der Markt- hütten die allerhöchste Gefahr für die Stadt gewesen wäre, sei man allgemein froh gewesen, daß die Verlegung statt gefunden habe. Auch Steyr habe keinen Freibrief gegen einen Brand, in welchem Falle dann die ganze Verantwortung die Gemein- devertretung treffe. Gemeinderat Leopold Huber bemerkt, daß auch in Ennsdorf Häuser seien, welche man gewiß auch nicht schädigen wolle. Gemeinderat Holub bemerkt, daß heute die ganze Debatte überflüßig sei, denn wenn beispiels- weise das Comitee keinen geeigneten Platz ausfindig mache, so habe es ohnehin von selbst mit der Aufstellung der Markthütten am Stadt- platze sein Verbleiben. Der Vorsitzende macht aufmerksam, daß im Prinzip über die Angelegenheit ohnehin schon ent- schieden sei, nachdem in der letzten Gemeinderats- Sitzung der Sectionsantrag, welcher sich für Verle- gung des Jahrmarktes ausgesprochen habe, ac- zeptirt worden sei. Gemeinderat Leopold Huber verwahrt sich dagegen, daß mit der damaligen und mit der heutigen Abstim- mung über die Entfernung des Jahrmarktes vom Stadtplatze entgiltig entschieden sei. Der Vorsitzende verliest hienach zur Richtigstellung den Passus aus dem Protokolle über die Gemeinde- ratssitzung vom 14. September 1877, welcher lautet: „Hiezu bemerkt Referent, daß der angeregte Übel- stand wegen Aufstellung der Krämerstände und

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