Ratsprotokoll vom 14. September 1877

Steyrleitner, Franz Tomitz und Frau Katharina Reichl unter Hinweis auf die schädliche Einwirkung der daselbst bestehenden Senkgruben auf das Trinkwasser und die in Folge desselben bereits stattgehabten Erkrankungen das Ersuchen und eheste Kanalisirung der Bahnhofstrasse stellen. Dann dies über die diesfalls abgehaltenen Augenscheins Commission aufgenommene Protokoll, laut welchem der Stadt aus sanitären Rücksichten die eheste Herstellung dieses Canals empfiehlt und die Bausektion des Vorhandensein der Übelstände anerkennt, dann den hiezu vom Bauamt wegen der Frage der Durchsichtung und der Kosten abverlangten Bericht, und bemerkt sodann daß sich auf Grund des von demselben vorgelegten Planes und Kostenvoranschlages die Kosten und zwar nach Projekt I auf 4870 fl 48 xr und nach Projekt II auf 4477 fl 39 xr beziffere. Die Sektion wurde das Projekt I als das vorteilhafteste zur Ausführung empfehlen, und daher diesen Gegenstand zur Präliminarberatung für das Jahr 1878 in Vorschlag bringen. G.R. Dor. Hochhauser erklärt, den Sektions-Antrag nicht ganz vollständig zu verstehen, ob nämlich hiemit die Aufnahme der Kosten in des Präliminar

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