Ratsprotokoll vom 19. Februar 1875

einverstanden erklärt habe. G.R. Pointer stimmt im Prinzipe mit der Auflassung des freien Durchgangs vollkommen zu, hält es jedoch für dringend wünschenswert, die Erweiterung der dortigen Straße und 3 - 4 Fuß zu erzielen, um den dortigen Verkehr zu erleichtern; er weist insbesonders darauf hin, daß jetzt wol die letzte Gelegenheit sich bieten dürfte, die dortige Passage dem Bedürfnis entsprechend zu erweitern, eine Möglichkeit, die für immer ausgeschloßen sei, wenn einmal eine neue Fabrick dort erbaut sei. Er stellt daher den Antrag, es sei eine Augenscheins-Commission an Ort und Stelle abzuhalten, bei welcher zu konstatiren sei, ob Hr. Huber nicht 3 - 4 Fuß mit seiner Mauer zurückfahren könne, und worüber dann die weitere Verhandlung gepflogen werde. Nachdem der herbeigerufene G.R. Huber diesfalls sich dahin erklärt, daß eine weitere Zurücksetzung seiner Mauer als die angebotene wol nicht leicht möglich sei, wird der Antrag des G.R. Pointer angenommen und im übrigen sich im Prinzipe für die Auflaßung des freien Durchganges ausgesprochen. 1780. Der Vorsitzende theilt weiters mit, daß der Baumeister H. Anton Plochberger Muster für Stiegengeländer im neuen Schulhausgebäude vorgelegt und um Beschlußfaßung über die Herstellung

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