Ratsprotokoll vom 26. Oktober 1866

ihre Beamten nach Verhältniß ihrer Stellung u. Leistungen sehr anständig besoldet, was zur guten Folge hatte, daß sie ohne Ausname sehr fleißige, fähige u. brave Beamte bekommen hat. Der am wenigsten Bedachte ist der Bittsteller Johann Gruber, der bezüglich seiner Leistungen in den ihm übertragenen so vielfältigen Geschäften, die die lästigsten, ermüdensten und undankbarsten u. mit der meisten Verdrießlichkeiten verbundenen sind, was ich aus meiner eigenen Amtsführung erfahrungsgemäß bezeugen kann, nur die verhältnißmässig geringe Besoldung von 400 fl ÖW jährlich bezieht, wärend sein Amtsvorfahrer 600 fl CMz bezogen hat. Bittsteller leistet als unermüdeter Arbeiter – man darf sagen bei Tag u. Nacht mit dem besten Erfolg in den ihm anvertrauten so schwirigen Geschäften, was er kann u. strebt mit lobenswerthem Eifer alle Verdrießlichkeiten von der Gemeinde Vorsteh[un]g ferne zu halten, was bei diesen Geschäften eine schwere Aufgabe ist. Die Section stellt daher den Antrag: Dem Bittsteller für seine außergewöhnlichen

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