Ratsprotokoll vom 6. November 1864

räthen zu verhandeln, sondern wollten vorher die Stadt und ihre Lage sich besehen. Ich hielt mich verpflichtet, den beiden Ingenieuren auf einem nahezu zweistündigen Spatziergange, der die Stadt und alle Vorstädte berührte, das Geleite zu geben wiewohl ich bereits am Vortage eines Unwohlseins wegen nicht ausser Hause ging. Von diesem Spatziergange an dem erwähnten Tage gegen Mittag zurückgekehrt, wiederholte ich die Frage an die Ingenieure, wann sie mit den Mitgliedern der löbl. Gemeinderepräsentanz in Verhandlung zu treten wünschten. Sie entgegneten hierauf, daß sie nach der Weisung ihres Hauses nur im Interesse desselben das Terain der Stadt zu erheben und vorläufig an jenen Stellen, die ihnen als Bauplätze geeignet erscheinen, diejenigen Vermessungen vorzunehmen, welche nicht auf die bauliche Anlage sondern nur auf die Berechnung der Kosten der Röhrenlegung Bezug haben, u. daß

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