Ratsprotokoll vom 10. Februar 1862

mit einem nicht geringen Aufwande von mehr als 1000 fl neu im Oberbaue hergestellt wurde und hiedurch auf ein Decenium sichergestellt schien. Die Herhaltung durchaus von Holz konstruirter Brücken ist nach dem ziffermäßig ausweisbaren Erforderniß der Conservirungskosten an Arbeitslöhnungen und Materialbedarf mit den hiedurch bedingten Holzankäufen für das städtische Budget eine in steter Progression fortschreitende Last, welche die ganze 20% Gemeinde Umlage verschlingt. Die Stadtgemeinde hat zwölf Brücken zu versorgen; sie verausgabt durchschnittlich für die drei Hauptbrücken, größere Reparaturen nicht gerechnet, jährlich mindestens 3000 fl, und ist genöthiget einen Bauhölzer-Vorrath zu halten, welcher alljährlich mit einer Ankaufssumme von 3000 fl ergänzt werden muß. Es sind sonach ohne Rücksicht auf ein eintretendes Elementarereigniß 6000 fl in den Jahresvoranschlag einzustellen.

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