Ratsprotokolle 1851

Nro. 2464 Protokoll mit Joh. Swoboda kk. Patental Invaliden um Ausfertigung eines Heimathscheines. Ist zu erledigen mit folgenden Bescheid: Da Sie Hrn. Bittsteller hier weder geboren sind, noch das Dezenium erreicht haben, auch bey ihrer im Jahre 849 im Rekurswege erwirkten Heurathsbewilligung nicht in den hiesigen GemeindeVerband aufgenommen wurden, u. der Ehegatte nicht dem Domicile seiner Gattin, sondern vielmehr umgekehrt sie dem seinigen gesetzlich folgt, so kann Ihnen der erbethene Heimathschein nicht ertheilt werden. Sie haben vielmehr als ein hier fremder Inwohner zu ihrem ferneren Aufenthalte den gesetzl. vorgeschriebenen Heimathsschein von Ihrer Zuständigkeitsgemeinde beyzubringen u. im hiesigen Conscr. Amte zu hinterlegen. II. Section. Nro. 2427. Note der Bezkshptm. Steyr, wornach der Gem. Rath hinsichtlich des angesuchten Vorschußes aus der Pfarrkonkurrenzkaßa zur Tilgung des Armen Arzney Conto vom I Qth 851 pr 51 fl 24 3/4 xr CMz auf den Statthalterey Erlaß vom 4. July 850 Z. 15494 verwiesen wird. Der Armen Instituts Rechnungsführung mit dem zuzustellen, daß selbe diesen Betrag aus den zu gewärtigenden Repartionsgeldern auszubezahlen habe. Nro. 2465. Konduktskonto des Josef Donke pr 1 fl 38 xr CMz für den verstorbenen Johann Müller. Der Armen Inst. Rechnungsführung zur Zahlung mit 1 fl 38 xr CMz. Nro. 2477. Das selbe pr 2 fl 29 xr CMz für Anna Maria Goger von St. Pantaleon. Der Arm. Inst. Rechnungsführung zur vorschußweisen Bezahlung des Betrages pr 2 fl 29 xr CMz. Zugleich ist das löbl. kk. Bezirksgericht mit Note zu ersuchen, aus der etwaigen Verlaãfts der Maria Goger den obbenanten Betrag rückzuvergüten. Nro. 2452. Note vom kk. Bezirksgerichte Steyr, daß der verstorbene Johann Drabjk nichts hinterlassen habe. Zur Wissenschaft. Nro. 2476. Protokoll mit Theres Huber um Anweisung eines Armengeldes für ihre kranke Mutter Theres Ramhart. Dem Hrn. Sekr. zur Vernehmung des Manns der kranken Theres Huber, welcher arbeitsfähig ist u. Verdienst haben soll. V. Section. Nro. 2435. Protokoll mit den Bewohnern der Vorstadt Ort über das Gesuch des Franz Teufelmayr um Verleihung einer personellen Bäckergerechtsame für die Vorstadt Ort. Im Einvernehmen mit dem Ge-

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