Ratsprotokolle 1850, Juli - Dezember

ist, einen besseren Pacht als jeder andere zu bezahlen. Wird nun ein Mann als Hausmeister bestellt, welcher das Waggeschäft zu besorgen entweder verhindert oder zu schwächlich ist, so wird die Commune, wenn keine Pachtung beliebt, oder mit Nutzen zu realisiren ist, schwerlich billiger als zu 10 fl C.M. zu Monath unterkommen, was bey dieser Wahl berücksichtiget zu werden verdient, auch muß Referent darauf hinweisen, daß unsere Committenten nicht damit zufrieden seyn dürften, keinen Hausmeister blos bey Nacht und Abends auf seinem Platz zu wissen, sondern daß sie wünschen werden, daß selber zu jeder Stunde zugegen sey, und daß bey der großen Geschäftsveränderung in den Räumlichkeiten des Rathhauses der Gedanke nahe liegt, ein solches Individuum aufzunehmen, welches um den ausgeworfenen Lohn von 100 fl C.M. nebst freyer Wohnung in freyen Holze als Hausmeister, und 192 fl C.M. als Besorger der Stadtbeleuchtung keine Doppelstellung einnimt, sondern die überflüßige Zeit der Gemeinde widmet wozu unsere Zukunft Gelegenheit zu Genüge biethen wird. Sämmtliche anwesenden Herrn Votanten stimmen für Michael Gradl daher Beschluß Wird diese Hausmeisterstelle nebst der Stadtbeleuchtung mit Stimmeneinheit verliehen, es sind sohin die übrigen Gesuche abschlägig zu bescheiden, und die 4. Section hat das Wei-

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