Ratsprotokolle 1850, Juli - Dezember

hiemit bedeutet, daß nach fruchtlosen Verlaufe weiterer acht Tage ohne weiters die geeigneten Schritte zur Behauptung des vollständigen Eigenthumsrechtes der Stadtgemeinde auf diesen Grundfleck gemacht u. der mit Erledigg̃ v. 2. Aug. d.J. Z. 2207 gestellte Antrag zur Verpachtung dieses Grundes zurückgenommen werde. Hievon sind selbe durch Rathschlag gegen Empfangsbestättigg̃ zu verständigen. No. 3753. Note der h. Statthalters, daß der Erfolglassung der Caution des gewesenen Bauverwalters Donberger kein Hinderniß im Wege stehe u. die kk. Landeshptkaßa wegen Aufkündigung in Kentniß gesetzt wurde. Zur Wissenschaft und Herr Donberger in Abschrift. No. 3785. Note der kk. Bezkshptmschft mit Bauplan u. dem Bemerken, daß der kk. Bau bezirks Ingenieur zur Intervenirung bey PrivatbauCoõnen nicht berufen sey. Zur Wissenschaft und dem Referenten eine Abschrift. No. 3784. Gesuch der Anton Heindl, Müllner zwischen Brücken wegen Abhaltung eines Augenscheins in Betreff des beschädigten Wehrkopfes bey der Wehre nächst dem Weißgärber Anger. Hierüber wird auf den 23. Okt. um 2 Uhr Nachmittags ein Augenschein auf dem Weißgärberanger bestimmt, wozu die Hrn. Ausschüße der I. & IV. Section, die beyden Weißgärbermeister, Hammerschmid Millner Sagmüller Heindl, der Vorsteher der Wehrgrabengesellschaft Frz. Schaffenberger u. die beyden Hrn. Zimmermeister Stohl & Bichler einzuladen sind. No. 3808. Relation über den vorgenommenen Augenschein rücksichtlich des schlechten Zustandes der Dachung u. des Kanals im Mayr gaßel. In Folge dieses Augenscheins erhält das Bauamt hiemit die Weisung, den Kanal u. das Pflaster gut u. dauerhaft in eigen Regie herstellen zu lassen, wogen selbes rathschlägig verständiget wird.

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