Referat des Hr. Raths Freyinger 224. Kreisamtssignatur dt. 11. d. M. N. 420 um Bericht über den Rekurs des Zimmerlehrjungen Josef Hoffmann wegen verweigerter Meldscheinsvidirung. Bericht an das k.k. Kreisamt zu erstatten, u. darin um Abweisung des Rekurrenten zu bitten, weil sich von Seite der betroffenen Gerichte bei Ausstellung der Meldscheine nicht nach Vorschrift der Kreisamtscurrende dt. 18. Nov. 1832 Z. 11903 benohmen worden sei. 188. Georg Weindlmayr und Barbara Friedl um Heurathsbewilligung. Nachdem der Magistrat Gratz die Verehelichungsbewilligung ertheilt hat, nimmt man bei der ausgewiesenen Erwerbsfähigkeit keinen Anstand, denselben als Geburtsobrigkeit zu bestättigen. Referat des Hr. Raths Maurer 7511 de 1838. Schreiben des Kirchamts Enns in Betreff des zum hiesigen Stadtpfarrhofe gehörigen Mörtlmayrzehents. Dem Hr. Sekretär Bleyer zur Errichtung des Pfarrinventars zuzustellen, u. eine Abschrift dieses Schreibens sammt Beilage dem Landrechte Linz als Franz Öppingerschen Abhandlungsinstanz zuzustellen. 175. Anzeige des Distriktsactuars wegen Übergabe der A. M. Gaßner in das hiesige Krankenhaus, u. deren gänzliche Vernachläßigung durch den Schrankenpächter Hoffmann. Referent Rath Maurer erstattet folgenden Vortrag: „Über die polizeyämtliche Anzeige de praes. 11. d.M. Z. 175 p. wegen übler Mißhandlung der Anna Maria Gaßner wurde mit magistratlicher Erledigung dt. 12. d.M. aufgetragen, darüber den Thatbestand herzustellen. Demzufolge verfügte man sich in das hiesige Krankenhaus, wohin die A. M. Gaßner aus ihrem früheren Aufenthaltsorte einstweilen gebracht wurde. Aus dem mit ihr aufgenohmenen Protokolle vom 14. d.M. geht nun hervor, daß man nicht einmal über die nothwendigsten Fragen die gehörige Auskunft von ihr erhalten konnte. Da nun einerseits der Magistrat als politische Behörde auf den Grund dieser Anzeige zur genauen Erforschung eines etwa begangenen Verbrechens zu sehen hat, andernseits derselbe aber auch auf Dekung
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2