oder 24 fl CMz geschah solches mittelst Affigirung der Edikte v. 3-mahliger Einschaltung derselben in den Linzerzeitungsblättern zur Erlangung dieses Stipendiums erschienen aber keine anderen Kompetenten, als jene bei dem bereits ausgeschriebenen, und noch unerledigten Jungfenzl'schen Stipendium pr: 15 fl 12 xr CMz, nähmlich Franz Anton, Stadtpfarrmeßner für seinen Sohn Aloys, Schüler der 3. Grammatikal-Klaße zu Kremsmünster, u. Josef Dechantsreiter, bürgl. Uhrgehäusemacher für seinen in gleicher Klaße u. Ort studierenden Sohn Johann. Da sich beide Kompetenten auf ihre Eingaben und das Jungfenzl'sche Stipendium beruffen, und nach dem dießfälligen Vorschlag der Student Alois Anton dem Johann Dechantsreiter wegen seiner vorzüglicheren Studienzeugniße vorgezogen, und zur Erlangung dieses Stipendiums primo loco in Vorschlag gebracht worden, so dürfte auch die ser Vorschlag, da selbem der frühere zum Grunde liegt, für Alois Anton ausfallen und um Ertheilung dieses Stipendiums an selben gebethen werden, so wie für das hier noch allenfalls erledigte Jungfenz'lische Stipendium der Student Johann Dechantsreiter vorgeschlagen wird, weswegen diese Gesuche samt Acten und einem Rathsprokollsextract höhere Orts vorzulegen. Mit diesem Antrage sind sämtliche Votanten einverstanden, daher Conclusum: Es ist zu dem Wolfgang Pfefferl' schen Stipendium der für das Jungfenzl'sche Stipendium 1mo loco in Vorschlag gebrachte Student Alois Anton, u. für
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