Politische Ratsprotokolle 1838

ist der Meinung, der Controllor Schindler sei mit Dekret zu beauftragen, sich bei sonstiger Gehaltsperre sogleich selbst in eigener Person diesem Geschäfte zu unterziehen u. dafür haftend zu erklären, weil Schindler sich immerzu verwenden könne, wenn er nicht vom Amte abwesend wäre, u. dasselbe vernachläßige. Dieser Meinung sind auch die Räthe Maurer u. Buberl, dann der Hr. Vorstand, daher Conclusum per majora: Dem Josef Schrank zum Wissen u. Benehmen in Abschrift, übrigens dem Controllor Schindler mit Dekret aufzufordern sich bei sonstiger Gehaltssperre sogleich selbst in eigener Person diesem Catastral-Geschäfte zu unterziehen, u. er dafür haftend zu erklären. 3451. Das Expedit um Erfolglaßung des dem Anton Leitich für die im Stadtpfarrhofgebäude gelieferten Schloßerarbeiten gebührenden Antrages pr. 16 fl CMz. Sind diese 16 fl CMz an das Expedit aus den depositirten Bargeldern zu erfolgen. 3426. Johann Weidinger, gewesener Schacherlehnergutsbesitzer überreicht 4 Stk. Cautions-Oblionnen zusammen pr. 1020 fl CMz für die Exlottocollectantin Franziska Nagel zur Einsendung an das k.k. Lottoamt Linz, Devinculirung u. Veräußerung.Dieses Gesuch samt Oblionnen an das k.k. Lottoamt Linz einzubegleiten. Referat des Hr. Raths Maurer. 3436. Kreisamtsdecret dto. 1. Juny 1838 N. 4796 anzuzeigen, ob die Grabstättegebühren von dem hiesigen Gottesaker, auch der Skt. Michälspfarrkirche verrechnet werden. Sind Extracte aus der Stadtpfarr- u. Vorstadtpfarrkirchenrechnung pro 1837 mit Bericht u. der Anzeige vorzulegen, daß die Grabstättegebühren von Sterbefällen der Stadtpfarre von jeher dieser Kirche, von denen in der Vorstadtpfarre aber erst im vorigen Jahre in Folge h. Regg̃sdecrets dto. 13. July v.J. Z. 20683 verrechnet worden seien, und durch dieses Dekret auch angeordnet worden sei, daß die Thurmrepa-

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