Politische Ratsprotokolle 1838

die abgenohmenen Gegenstände rückzustellen, übrigens hat er sich des Hausirens mit Binderwaaren bei Strafe zu enthalten. 2819. Anton Leopoldseder um Enthebung von dem ihm sub N. 2630 ertheilten Auftrage u. Erlaßung desselben an Ernst Schindler zur Wegbringen des Holzes von seiner zusammen geworfenen Holzhütte. Bittsteller wird auf den ad Nr. 2630. unterm 2. Mai erlaßenen Bescheid verwiesen. 2832. Polizeysoldat Ignatz Madauer um Ausstellung eines Dienstzeugnißes. Dem Bittsteller wird bestätiget, daß selber seit 23. März 1836 instructionsmäßig diene, u. in dieser Zeit nebst genauer Erfüllung seiner Dienstespflichten auch ein moralisches Benehmen an den Tag gelegt habe. 2747. Protokoll mit Anton Leopoldseder u. Ernst Schindler wegen der Gewerbserweiterung des Erstern. Aufzubehalten, u. da Anton Leopoldseder als Hausbesitzer N. 70 im Aichet u. der darauf radizirten Drathziehergerechtigkeit mit Rücksicht auf die Gewerbsausübung seiner Vorfahren nur feinen Scheibendraht erzeugen darf, die beantragte Gewerbsausdehnung aber einer besondere höhere Bewilligung bedarf, da öffentliche u polizeiliche Rücksichten dagegen obwalten, so kann dem Anton Leopoldseder die beantragte Gewerbserweiterung, die Errichtung von Feuerstätten, u. der Wasserwerkbau, wozu er noch keine Bewilligung erwirkt hat, u. bei der vorliegenden Einsprache des Anrainers Ernst Schindler nicht gestattet werden, es wird daher jeder weitere Bau seines Werkes eingestellt, u. bis zur Besichtigung der obwaltenden Hinderniße derselbe mit der Ausübung seines

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