Politische Ratsprotokolle 1838

rücksichtlich der hier erlauffenen Verpflegs- u. Medicamentenkosten, und seiner mit Schreiben dto. 14. März gestellten Forderung beharre. 2207. Protokoll mit dem Messererhandwerke u. Franz Buchner wegen Gewerbsstörung. Da Franz Buchner nicht auf eigene Rechnung, sondern für einen berechtigten Meister Stückarbeit gegen Lohn verfertigte, so sind dem Messerermeister Bandel in Neuzeug, die abgenohmenen 88 Stk. gebeitzte Tafelmesser, und dem gewesenen Klingschmidtmeister Johann Wachter deßen Schraubstock rückzustellen, da aber die Stückarbeit nur den alten verarmten Meistern gestattet ist, so ist der dem Messerergesellen Buchner abgenohmene Werkzeug von dem Hr. Sekretär Bleyer schätzen u. bei nächster Versteigerung öffentlich veräußern zu laßen, der Erlös aber dem Buchner als im 1. Betrettungsfalle gegen Bestättigung zu behändigen, u. darüber Relation zu erstatten. In Betreff der Angaben wegen eines hieramts produzirten falschen Privatzeugnißes sind die Erhebungen zu pflegen. gelesen Reißer Bgst. Bleyer Sekretär

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