Ökonomische Ratsprotokolle 1838

gängigen, die übrigen 3 Häuser treffenden Betrag pr. 34 xr das erste dieser Häuser scheint das im ältesten städtischen Grundbuche sub N. oder Folio 88/89 enthaltene Haus, benannt "der Klosterjungfrauen Gottlieb Hofmannsches Haus" zu sein, und es ist bei selbem folgendes bemerkt: Deßen Mathiä Wözingerische Behausung, so zu einer Lauretha Kapellen gemacht worden ist, pr. 200 fl in der Einlag gelegen, so sie aber anno 1680 käuflich an sich gebracht, von welchen sie auch ein löblicher Magistrat Kraft Vergleichs datirt 28. März obberührten 1680sten Jahres gegen Erlag 250 fl ewigen Kapitals ohne davon weiters laufenden Interessen aller bürgerlichen [?] u. Gefäll außer der 2 ß jährlichen Dienst zu dem Bruderhaus, derentwillen sie Klosterjungfrauen besonders 5 fl zu gemeiner Stadt angelegt, u. von solchen jährlichen 2 ß Dienst durch das Steueramt zu bezahlen seint befreit, also auszuwerten. Das Todtenlasserhäusel ist im ältesten städtischen Grundbuche sub N. oder Folio 377 enthalten, ohne aller weiteren Bemerkung, als daß sich beede Bedl-Richter darinnen befinden. Dieses Häusel scheint gleich neben dem Lazarethhause befindlich gewesen zu sein, und ist ohne Zweifel das Häusel N. 10. bei der Steyr, welches unter dem Nahmen Wachter- oder Beflrichterhäusel laut des im I. B. des Gewährbuches Seite 1182 eingetragenen Kaufcontractes vom 9. Oktober 1805 dem Kupferhammerschmied Ignatz Hieber außer dem Kaufschillinge mit der Verbindlichkeit von Seite der Stadt erkauft worden ist, daß er als Realitätensteuer 58 2/4 xr dann als Landsteuer und Dienst 1 fl 30 xr entrichte. Das Michael Sorgersche Haus kommt im ältesten Grundbuche Folio 504 nur mit der Bemerkung vor, daß es der Wachter Wohnung u. an Gaben Nichts auszusetzen sei.

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