Ökonomische Ratsprotokolle 1838

auch dafür von der Art zu entschädigen u. den höchsten Weisungen zu entsprechen, daß er im Stande ist selbe herzuhalten u. seine Leute erhalten zu können. Ich bin daher der Meinung, daß es billig u. entsprechend sein dürfte, wenn darauf angetragen würde, eine Vermehrung der Einkünfte des Thurnermeisters, jedoch bloß ad dies vitae, dadurch zu erzielen, daß selber nebst seinen bisherigen Bezügen aus der Kirchenkasse jährlich 40 fl CMz u. aus der Stadtkassa eben falls 40 fl CMz erhalten soll, daß aber von einer Nachzahlung seines bisherigen Entganges keine Rede sein könne, u. sich hiernach dieserwegen höhern Orts zu verwenden wäre. Der Oconomie-Rath u. Bürgerausschuß ist mit dem Referenten rücksichtlich seines Antrages, daß die Einkünfte des Thurnermeisters ad dies vitae desselben um jährliche 80 fl CMz erhöht werden sollen, als in der Billigkeit gegründet, so wie damit einverstanden daß von einer Nachzahlung seines Entganges pro praeterito keine Rede sein könne; rücksichtlich der Kassen aber, welchen diese 80 fl CMz jährlich zur Zahlung zuzuweisen wären, sind sie der Meinung, daß dieselben lediglich aus dem Kirchenvermögen entnehmen, u. die Stadtkassa mit einem derlei Betrage verschont bleiben solle, weil die Kirche es ist, welcher der Thurnermeister seine Dienste leistet, und deren Vermögen hierzu zulänglich ist. Conclusum: Ist unter Anschluß des Gesuches Z. 4470 p. u. eines Rathsprotokollsextractes Bericht an das k.k. Kreisamt zu erstatten, u. hierin auf Vermehrung der Einkünfte des Thurnermeisters der Antrag zu stellen. Referat des Oeconomie-Raths Woisetschläger ohne Bürgerausschuß u. der Eingangs bezeichneten Hrn. Magistrats Räthe. 7443. Taxamtsjournal pro Oktober 1838. Dem Rechnungsrevidenten zur Revision. 7401. Keisamtsdecret dto. 22. Nov. 1838 N. 12727 mit den Buchhaltereianständen wider die Kassieramtsrechnung pro 1836. Dem Kassamt in Abschrift

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